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GARDEN ROUTE

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In Sydney haben wir durch gecheckt   über Johannesburg  bis Port Elizabeth.  Nach einem 13 stündigen Flug erreichten wir Südafrika, die 3. und letzte Etappe unserer Reise.

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Und hier etwas wichtiges vorab: Immer wieder wird  in den Medien die Kriminalität in Südafrika erwähnt.  Wir spürten davon nichts, aber auch gar nichts. Ganz im Gegenteil, wir trafen freundliche und hilfsbereite Menschen.  Wer ein  paar einfache Regeln beachtet, die eigentlich mit gesundem  Menschenverstand  Normalität sein sollten, hat wenig zu befürchten. Wer aber wie  ein Christbaum geschmückt in arme Länder  reist und dabei  immer die pralle Brieftasche zeigt, dem ist nicht zu helfen.  Viele Großstädte – ob New York, Paris, Berlin oder Zürich – haben ihre Problem-Viertel und so ist es auch in Südafrika.  Diese ständigen negativen Äußerungen grenzen schon fast  an eine neue Art der Rassendiskriminierung.

Südafrika ist ein wunderschönes Land, das zu bereisen sich lohnt.

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Wie alle unsere Reisen, stellten wir  auch diese selbst zusammen, buchten dann über ein Reisebüro mit sehr guten Kontakten nach Südafrika.  www.studienreisen.com

Erstmals reservierten  wir  alle Übernachtungen  zum voraus . Wegen den  oben erwähnten  Fehlinformationen, glaubten wir  an größere Sicherheit.  Zudem hatten  wir dadurch  ein geschlossenes Gesamtpaket mit allen Transfers usw.  Auch wurden wir von der Reisebüro- Partnerin in Südafrika mit absolut einmaligen Unterlagen bedient. Ein gebundenes Buch nur für unsere Reise zusammen gestellt,  mit ALLEN  Angaben:  Genausten Wegbeschreibungen bis hin zu Distanzen und ungefährer Fahrzeit,  guten Tipps und einer Vielzahl von Besichtigungsvorschlägen und vielem mehr. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Mit einer Stunde Verspätung erreichten wir Johannesburg. Hier mussten wir  umsteigen – und damit begannen ein paar Probleme:  Entgegen der Auskunft in Sydney und trotz  gültiger Scheinen  bis Port Elizabeth,  mussten wir  durch die Passkontrolle und unser Gepäck abholen.  Alles „rubbish“ wurde uns bei vorweisen der Scheine erklärt.  Etwas nervös geworden – die Zeit wurde langsam eng – verließen wir die Gepäckshalle.  Mit einem „Porter“  eilten wir zum Schalter der British Airways um neu ein zu checken.  Da ging ein Palaver los!  Die Check-In Zeit wäre abgelaufen und überhaupt hätte Qantas uns auf einen späteren Flug  mit einer andern Gesellschaft umgebucht. Ganz langsam lief der Schweiß meinen  Rücken runter! Also mit dem hilfsbereiten „Porter“ zum nächsten Schalter. Auch da wieder Palaver.  Zu guter Letzt fand man dann unsere Umbuchung doch noch.  Ohne Hilfe des „Porters“ wären wir aufgeschmissen gewesen.

In Port Elizabeth klappte der  Hotel-Transfer  trotz Verspätung. Im PROTEA MARINE HOTEL waren wir gut untergebracht.  Ein wunderschöner Morgen, ein Spaziergang am Strand und alle Probleme von gestern waren vergessen.

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Pünktlich  12.00 Uhr  wurde unser Mietwagen – Nissan Automatic – angeliefert.  Los geht die Fahrt über die Hauptstrasse N2 bis Humansdorp und auf der R 330 zur Küste nach Cape St. Francis unserem ersten Übernachtungsort.  Die Strecke (ca. 100 km) bietet keine Besonderheiten, ist gut ausgebaut und ohne großen Verkehr.  Das Ressort einfach, sauber und recht gemütlich. Es liegt am Strand und ein Spaziergang war angesagt.

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Die vor uns liegenden  ca. 160 km  von Cape St.Francis bis  Nature’s Valley  ließen uns Zeit für alle eingeplanten Besichtigungen und Wanderungen. 

Zurück nach Humansdorp und über die N2 zum Tsitsikamma National Park. Die GARDEN ROUTE beginnt erst jetzt ab Humansdorp.  Immer die Tsitsikamma Mountains vor und neben uns, mal näher, mal ferner – eine abwechslungsreiche Landschaft. Nach etwa 120 km fuhren wir an die STORMS RIVER- oder  PAUL SAUER BRIDGE  – mit 139 m die höchste Brücke Südafrikas. Aus unserer Fahrtrichtung gesehen ist gleich nach der Brücke rechts  ein Touristen Center mit großem Parkplatz, WC, Geldautomat, Tankstelle, Supermarket, Restaurant usw. Zu den besten Foto-Spots führen Gehwege.

Nach weiteren ca. 3 km  ist wiederum rechts die kurze Abzweigung zum BIG TREE.  Hier ist ein kleiner Obulus zu bezahlen, dafür ist  das Auto bewacht und man wandert auf guten Holzstegen zum großen Baum.

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Wieder ca. 3 km bis  links die Abzweigung  in den  TSITSIKAMMA NATIONAL PARK  ausgeschildert ist.  Etwa  7 km sind es dann – auf einer guten Strasse – zum STORMS RIVER MOUTH.  Da unten gibt es Grillplätze, einen Campingplatz, Cabins und ein Restaurant.  Leider sind einige Wanderwege unpassierbar, ebenso die Hängebrücke über den Fluss – ein Waldbrand hat sie zerstört. Keiner weiß wann alles wieder hergerichtet ist. Trotzdem lohnt dieser Abstecher, auch wenn unter  diesen Bedingungen der Eintritt von ZAR  40.--  recht hoch ist.

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 Hinter dem Ort „Kleinbos“  zweigt die Neben-Strasse R 102 ab. Es wäre die landschaftlich schönere Strecke – über  den Bloukraans-Pass und den Grootrivier-Pass.  Ja – es wäre, hätte  nicht ein Unwetter  im November 2007  Strasse und Brücke zum NATURE’S VALLEY  teilweise weggeschwemmt. Somit  ist diese Route bis auf weiteres unpassierbar. Auch hier weiß niemand für wie lange. Südafrika hat andere Prioritäten. So waren wir gezwungen auf der  Hauptstrasse N2 weiter zu fahren.  Diese hat zurzeit (Februar 2008) wegen Umbauten und Unterhaltsarbeiten einige Baustellen die mit Ampeln geregelt werden. Da aber wenig Verkehr  herrschte, war dies kein Problem.

Wir mussten aber  in’s Nature’s  Valley, da dort unsere nächste Station – LILY POND COUNTRY LODGE lag.  Dieses Gästehaus ist schon fast ein Muss. www.lilypond.co.za  Eine wunderschöne Garten-Anlage mit Seerosen-Teichen, einem Pool  und Cottages von innen-architektonischer Spitze.  Eine  hervorragende  Küche ließ  beim  4 Gänge-Dinner (ZAR  180.-- ) keine Wünsche offen.

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Von Nature’s Valley bis zum nächsten Ziel Knysna  sind es nur  60 km.  Genügend Zeit für einen Besuch im MONKEYLAND, (ZAR  110.-- inkl. Birds of Eden) einem weitläufigen Gehege indem man unter Führung  verschiedene  Affenarten und Vögel  beobachten kann. Tiere, die  von der Zollbehörde beschlagnahmt wurden oder aus Privat-Haltungen und Zirkus stammen.  Eine besondere Attraktion ist sicher die 118 m lange Hängebrücke (vielleicht als kleiner Ersatz zur zerstörten Hängebrücke im Storms River Mouth?).  Gleich neben dem Monkeyland ist das Vogelgehege BIRDS OF EDEN  (ZAR  110.--  inkl. Monkeyland) – ebenfalls sehenswert.  Mit dem Auto keine 3 Min. entfernt gibt es auch noch die ELEPHANT SANCTUARY. (ZAR 250.--) Zwei Dinge sind hier besonders: man kann mit den Tieren – am Rüssel haltend – spazieren. Und gegenwärtig ist dort ein Elephanten - Baby.   Auf dem weiteren Weg machten wir einen Kurzhalt  im OLD NICK.  Ein kleines Souvenir Centre mit Restaurant und Gartenwirtschaft.  

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Mit dem  PROTEA ON THE WATERFRONT HOTEL KNYSNA buchten  wir eine hervorragende Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Ein Zimmer mit Blick in den Hafen. Das Hotel liegt mit eigenem Zugang direkt an der quirligen Waterfront.  Diese Meile ist zwar touristisch, aber immer noch übersichtlich.  Boutique an Boutique, Restaurant an Restaurant dazu diverse Anbieter für Ausflüge.  Wir entschlossen uns für einen Segel-Törn mit dem Katamaran.  (ZAR  250.--) Fast 3 Std. segelten wir  in der Lagune und zwischen den „Heads“  hinaus ins offene  Meer. Für uns als ehemalige passioniert Segler  (siehe  im Navigator „Mittelmeer“) ein Vergnügen.  Doch nicht allen bekam der Ausflug ins recht ruppige offene Wasser  gut!

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Knysna ist bekannt für leckere Austern. Im OYSTER CATCHER  am Ende des Sporthafens  schmeckten sie uns besonders gut.  Ausflüge  zum nahen BUFFELSBAAI  oder zum BRACKEN HILL FALL sind lohnende Ziele.  Man kann es sich aber auch am großen Hotel-Pool gemütlich machen.

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Nicht einmal 60 km waren es bis WILDERNESS  unserem nächsten Halt.  Die allerdings im Regen! Trotzdem verließen wir die Hauptstrasse N2 und fuhren  im Wilderness National Park auf ungeteerten Strassen an die Seen Swartvlei, Langvlei  und Rondevlei. Wäre bei trockenem Wetter eine schöne  Tour.  In unsere Unterkunft, dem Manor Guesthouse,  warteten wir  auf eine  Wetterbesserung.  Im Laufe des späteren Nachmittags reichte es dann wirklich noch für einen Spaziergang zum Strand. Im  LA POMODORO  - im Old Post Office – fanden wir eine sehr gute Küche (und einen echt guten original ital. Grappa!).

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Auch am folgenden Tag hingen die Wolken tief, aber wenigsten war es noch trocken. Eigentlich nicht schlechtes Wanderwetter. Ein Stück des  „Kingfisher-Trails“ wollten wir gehen. Doch der war infolge Unwetterschäden gesperrt. Ebenso der „Brown Hood Kingfisher“.  Nicht einmal der an sich schöne Holzsteg entlang dem Touws River war zu benützen.  Wer nicht wandern kann und nicht Kanu-Sport betreibt ist in Wilderness am falschen Ort. Und wir haben hier für 3 Nächte gebucht!!  Etwas frustriert fuhren wir  mit dem Auto  erst zum Aussichtspunkt MAP OF AFRICA. Der Kaalmans River  fließt in der Form  von Afrika um einen Hügelzug.  Anschließend  in den kleinen Küstenort Victoria Bay.

Scheinbar  war dies einer der Tage an dem nichts klappt: Keine Wanderung, regnerisch und wieder einmal  Stromausfall – den  vierten oder fünften  in 7 Tagen.  Normal in Südafrika, in jedem Fremdenzimmer  gibt es eine Taschenlampe.  Besserung wird erst fürs Jahr 2015 versprochen. 

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Den dritten Tag in Folge zeigt sich der Himmel verhangen. Leichter  Sprühregen. Wir  machten uns dennoch auf nach George. Mit dem OUTENIQUA CHOO – TJOE, einer alten Dampfbahn, soll‘s nach Mossel Bay  und wieder zurück gehen.  Bis  November 2007  verkehrte diese Nostalgiebahn von Knysna nach George. Aber auch hier hat ein Unwetter die Geleise abrutschen lassen. Und auch in diesem Falle weiß niemand  wann und ob überhaupt repariert wird.   Tourismus wird in Südafrika zu einem immer größeren Wirtschaftszweig und man macht  sich schon Gedanken, ob Südafrika diese und die politischen Probleme  in den Griff kriegen – dem schönen Land wäre es zu wünschen.

 20 Minuten dauerte die Fahrt Wilderness – George. Der Weg  zum  OUTENIQUA CHOO-TJOE MUSEUM  ist  gut ausgeschildert.  Für Dampflok-Fans ist dieses  Museum ein unbedingtes Muss.  Ab hier  ist auch die Zugsabfahrt.

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Pünktlich  10.00 Uhr ging  die Fahrt los.  (ZAR  110.-- )  Erst durch grüne Felder und Busch, ab  Glentana – etwa der Hälfte der Strecke – der Küste entlang. Leider ließ das Wetter zu wünschen übrig.  In MOSSEL BAY ein  2-stündiger Aufenthalt –Gelegenheit für eine  Besichtigung des POST  TREES und des DIAZ MUSEUMS.  Auch blieb noch Zeit für einen Lunch, bevor der Zug 14.00 Uhr  wieder zurück dampfte. Schnaubend und  oft ohrenbetäubend kreischend zog die alte Dampflok die Wagen durch die Kurven. Zugsromantik pur!   Das Wetter hat sich auch etwas gebessert, zeitweise drückte sogar die Sonne durch die Wolken.  16.00 Uhr erreichten wir wieder den Bahnhof George.

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Endlich – nach drei Tagen – besserte sich das Wetter.  Wieder strahlend blauer Himmel  für unsere Fahrt  nach OUDSTHOORN in der Klein Karoo.  (ca.  100 km)  Die gut ausgebaute Strasse führt über den landschaftlich schönen  OUTENIQUA PASS in die Hochebene der  KLEIN KAROO .  Diese ist mit wenigen Ausnahmen eine steppenähnliche  Halbwüste mit Temperaturen um die 40° und fast keiner Luftfeuchtigkeit  (daher auch auszuhalten).

Oudtshoorn  erlebte eine Blütezeit anfangs des 20.  Jahrhunderts als alle Welt  Straussen-Federn verlangte. (für die Damenwelt die  berühmte Boa). Immer noch  zeugen Prachtbauten vom Reichtum der „Straußen-Barone“.  Heute sind von den  flugunfähigen Vögeln  das  gut schmeckende  Fleisch (Straußen-Filet),  Leder und die großen Eier  ein begehrtes Exportgut.

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Was wir dann etwa  25 km außerhalb  Oudtshoorn  in Schoemanshoek  in unserer Unterkunft MONTANA GUEST FARM    www.montanaguestfarm.co.za  vorfanden  überstieg einfach unsere Vorstellung. Eine wahre Oase, eine großzügige, fein gepflegte Gartenanlage mit Pool.   Im Jahre  2001 wurde die Farm von den jetzigen deutschen Besitzern  renoviert und umgebaut. Das über    100 jährige Farmhaus  beherbergt heute Küche, Ess-  und  Aufenthaltsräume,  aus der  alten  Scheune und der Melkerei wurden luxuriöse Chalets. Dazu kommt die einmalige Gastfreundschaft. Jeden  Abend pünktlich 17.00 Uhr rief  Wolfgang der Hausherr  zum  Aperitif – südafrikanischen Sekt à discretion. Darauf folgte ein  4 Gänge Dinner  inkl. Kaffee mit… ( ZAR  150.--/Wein 80.-- bis 130.--).  Die Gastgeber  saßen ebenfalls mit in der Runde.  Mit den Mitgästen  kommt man ins Gespräch und  so konnte sich ein Nachtessen schon mal bis Mitternacht ausdehnen.

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Die Fahrt über den SWARTBERG PASS  ( ca. 190 km) ist ein Erlebnis, durch die Felsschluchten eine Wucht.  Bei  wolkenlosem Himmel starteten wir  um 10.00 Uhr bei schon 37° Hitze Richtung Pass.  Die unbefestigte  Strasse beginnt  hinter den CANCO CAVES  und führt manchmal recht steil bergan. Öftermals musste ich auf Stufe 1 schalten. Die Strasse, obschon recht kurvenreich und eng,  ist aber  problemlos zu fahren.  Praktisch kein Verkehr,  auf der Pass-Strasse begegneten wir keinen 10 Fahrzeugen. Trotzdem gibt es Immer wieder Ausstellplätze und damit Foto-Möglichkeiten. Die Aussicht ist überwältigend . Höhepunkt der Route ist aber zweifellos das Stück durch die spektakuläre Felsschlucht bevor man wieder auf die geteerte  R 407 kommt.

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Einen kurzen Abstecher nach PRINCE ALBERT wo wir  einen  herrlichen Salatteller genossen. In einem Garten,  im  Schatten  eines  großen  Baumes fanden  wir  Schutz  vor  den  43° Mittagshitze.

Durch das PRINCE ALBERT VALLEY – auch ein kleineres Weingebiet – führt die  R 407 zur die Hauptstrasse  N 12.  Noch einmal durchquerten wir   bei MEIRINGSPOORT die Swartberge, noch einmal  durch  imposante Felsformationen. Ein  Halt ist auf dem  großen Parkplatz (mit WC und Touristen Information) – in unserer Fahrt-Richtung links – lohnt sich. Von dort führt nämlich ein kurzer, allerdings steiler Weg, zu einem schönen Wasserfall. Baden im warmen Wasser ist eine Wohltat.  Um  15.30 Uhr kamen wir in unserem Gästehaus an.  Um ein schönes Erlebnis reicher. Diese Route sollte man unbedingt in gemachter Richtung fahren – nur so hat man die  fantastischen Felsen  immer  vor sich.

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Auf der  R 328 – über den Robinson Pass – fuhren wir durch eine schöne Gegend wieder zur Küste nach Mossel Bay. Unser Ziel: die Garden Route Game Lodge  kurz vor  Albertina  ( ca. 140 km). Auf Foto-Safaris wollten wir  die  BIG FIVE  – Löwe, Nashorn, Büffel, Elefant und Giraffe – entdecken, natürlich auch Wild und wenn möglich den sehr scheuen Gepard.

Zwei Nächte buchten wir hier. Das gab  Gelegenheit für insgesamt 4 Safaris, jeweils   2 ½ Stunden morgens in der Früh und abends bei Sonnenuntergang.  Mit  12  plätzigen  Jeeps ging es über holperige und  sandige Pisten auf Pirsch.  Alle Tiere bekamen wir mehr oder weniger gut vor die Linse.

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Der weitere Weg führte uns nach Swellendam   (ca. 120 km) wo wir für eine Nacht im AUGUSTA MIST eine gute Unterkunft fanden.   Die Strecke ist landschaftlich schön – immer den Bergzug „Langeberg“ vor oder neben sich. Auf der Route gibt es sogar einen Ort namens „Heidelberg“!

Via N 2  von Swellendam ins Weinland wäre nur noch ein kurzer Sprung. Wir aber wollten noch einmal an die Küste nach HERMANUS (160 km), um über die Küstenstrasse  R 44 nach Stellenbosch zu kommen.  Auf der sehr gut ausgebauten R 326 erwischte uns über den Akkedisberg Pass etwas Regen.  Trotzdem war  es eine schöne, abwechslungsreiche Fahrt  In Hermanus  buchten wir  die Übernachtung im OCEAN ELEVEN,  eine sehr gute Wahl. Direkt an den Klippen, über den Walk Way ca. 10 Minuten ins Ortszentrum.

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Nun also auf der R 44 entlang der Küste.  Das Wetter wieder wie bestellt – zwar windig, aber blauer Himmel.  Dieser Küsten-Abschnitt ist wirklich zu empfehlen – eine faszinierende Strecke. Die  gut ausgebaute Strasse windet sich in vielen  Kurven den Kooel Mountains entlang. Hinter jeder Kurve ein neues Bild.  Alle 200 m – 400 m einen Ausstellplatz zum Meer hin, Gelegenheit für die tollsten Fotomotive. Dieser Umweg hat sich unbedingt gelohnt. 

Über Somerset West erreichten wir dann Stellenbosch, unser nächstes Ziel  (ca. 120 km). Diese Küstenstrasse fährt man  besser  in der Richtung Hermanus-Sommerset West, da die meisten Ausstellplätze meerseitig  gebaut sind.

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In Stellenbosch, dem Weinland-Zentrum blieben wir  3 Nächte. Weinproben!