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Die zweite Etappe unserer Reise war wieder Neuseeland. 

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Der Besuch 2007/2008 galt primär der Familie unseres Sohnes und da speziell unserem Enkel. Auch wollte meine Gattin die hochschwangere Schwiegertochter etwas entlasten. Und um es gleich vorweg zu nehmen: unser zweites Enkelkind – diesmal ein Mädchen – kam termingerecht und gesund zu Welt. Mutter und Kind wohlauf.

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Der Bericht beinhaltet also nur Wellington und ein paar Tages-Ausflüge in der näheren Umgebung. Trotzdem haben wir wieder Neues gesehen, für uns noch unbekanntes entdeckt. Nach dem 5-tägigen Aufenthalt in Singapur, einem Umsteige-Stopp in Sydney, landete QF 47 pünktlich 14.10 Uhr Ortszeit in Wellington Neuseeland – im Regen bei nur 16° Temperatur. Hier ist doch Hochsommer ?! Am Flughafen dann das übliche lange Einreise-Prozedere. 1 ½ Stunden Abfragen, Gepäck scannen, sich vom Drogenhund beschnüffeln lassen usw. Dann endlich konnten wir unseren Sohn mit Familie begrüßen – unseren 2 ½ jährigen Enkel in die Arme schließen.

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Auch am zweiten Tag nach unserer Ankunft – Regen, windig und kalt. Und wir hatten keine warmen Kleider im Gepäck. Bei unseren vorangegangen Besuchen 2003 und 2005 hatten wir ausnahmslos schönes und warmes Wetter. So schlugen wir die Empfehlung unseres Sohnes, etwas warme Wäsche mit zu nehmen, wider besseres Wissen in den Wind. Wir erwärmten uns dafür bei Spaß und Spiel mit unserem Enkel. Auch eine kleine Feier mit dem „Santa Claus“ im nahgelegenen Vorschul-Kindergarten machte viel Freude.

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Endlich zeigte sich die Sonne wieder. Die Temperatur stieg sofort auf 20°. Die Gelegenheit in der Stadt Weihnachts-Einkäufe zu tätigen und warme Sachen zu beschaffen. Zumal große Weihnachts-Rabatte – bis zu 50% – angeboten wurden. Eine wahre Schnäppchenjagd. Wellington hat sich seit unserem letzten Besuch wenig verändert. Da ein neuer Büroturm, dort ein restauriertes Haus. Immer noch wurden wir überall freundlich mit „hi dear how are you“ begrüßt, mussten öfters erzählen woher wir kommen. Nirgends war „Weihnachts-Stress“ zu spüren.  

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Das schöne Wetter hielt an. Was lag da näher als mit dem Kleinen zum nur 15 Min. entfernten BOTANISCHEN GARTEN zu gehen – zumal dort auch ein gepflegter, gutsortierter Kinderspielplatz war. Diese Anlage mit der wunderschönen Blumen- und Pflanzenpracht ist immer wieder und zu jeder Jahreszeit ein Muss. X - mal wanderten wir dorthin, sowie das Wetter dies erlaubte. "Come Grosmueti and Grosvati, the ducks füttern and on the playground spielen”. So wurden wir vom Enkel aufgefordert. (Er lernte schnell ein paar Worte Deutsch und wir einiges in Englisch). Aber auch in der Stadt, nahe beim Hafen und dem interessanten Heli-Landeplatz, gab es gute Spielplätze zu besuchen. Der Kleine hielt uns richtig auf Trab.

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So wie es das Wetter erlaubte unternahmen wir Tagestouren . Zweimal ging es zur KAPITI COAST. Das Erste mal nach Paraparaumu zur Schaufarm LINDALE PARK. Im recht weitläufigen Gelände durften die Tiere gefüttert werden – nicht nur für Kinder ein Erlebnis. Auch ist das SOUTHWARDS CAR MUSEUM gleich daneben. Hier kommen Auto-Fans auf ihre Kosten. Beim zweiten mal war es ein Besuch bei Freunden an der OTAKI BEACH, der „Riviera“ Wellingtons – verbunden mit einer langen Strandwanderung. Dieser Strand ist an die 90 km lang, er beginnt an der PARAPARAUMU BEACH und endet nach WANGANUI.

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Ein Kurz-Ausflug mit der Fähre von Wellington quer über die Bucht nach Eastbourne war eine nette Abwechslung. Ebenso ein Besuch im WELLINGTON ZOO, der sich mitten in der Stadt befindet.

Etwas ganz besonderes ist KARORI WILDLIFE SANCTUARY im Stadtteil Karori, keine fünf Minuten Fahrzeit vom Botanischen Garten entfernt. Dieser Park ist wie eine Arche Noah. Auf über 34 km Wanderwegen findet man seltene Pflanzen, Bäume, Vögel, Frösche, Insekten und auch die Brückenechse TUATARA, die nächste Verwandte des Dinosauriers.

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Was uns etwas zu schaffen machte, waren die Wetterkapriolen. Von hochsommerlicher Sonne und Wärme keine Spur. 4 Tage Nebel, Regen und wenn der berüchtigte „Southerly“ mit bis zu 7 bft. blies gab es Temperaturstürze auf 15°, dann 3 Tage Sonnenschein und angenehme Temperaturen bis wieder der nächste Regentag folgte. Nun wissen wir weshalb Wellington auch „The windy town“ genannt wird. An solch ungemütlichen Tagen fand meine Gattin dafür Zeit, die obligaten Weihnachts-Plätzchen nach europäischer Art zu backen und auch den Weihnachtsbaum zu schmücken. Zur Freude Aller, doch besonders für den Enkel.

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Was machen die „Kiwis“ in den Weihnachts-Ferien, wenn wirklich mal die Sonne scheint? Sie vergnügen sich an den Stränden – und davon hat Wellington einige – picknicken, grillieren und die Wärme geniessen (die aber 23° kaum übersteigt).

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Gerade zur richtigen Zeit und wie bestellt zeigte sich die Sonne an den zwei Festtagen – 31. Dezember, dem Geburtstag unseres Sohnes und ebenso am 11. Januar, dem Geburtstag meiner Gattin. Aperitiv im Garten. Da die Sonnenstrahlen in Neuseeland aber schnell gefährlich werden können. Unter dem Sonnenschirm oder mit Hut.

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Eine Entdeckungstour in Wellington ist immer interessant. So z.B. derBOLTON STREET MEMORIAL PARK, ein alter Friedhof, der leider wegen der Stadt-Autobahn rücksichtslos in zwei Teile geschnitten wurde. Alle mit Rang und Namen aus der Gründungszeit Wellingtons fanden hier ihre letzte Ruhestätte. In einem Kaffeehaus entdeckten wir einen alten Röstofen – in Betrieb. Der Kaffee war sehr gut. Ein absolutes Muss ist die OLD ST.PAUL‘S . Eine 1865 erbaute anglikanische Kirche ganz aus Holz. Heute wird sie aber nur noch für besondere Anlässe. z.B. Hochzeiten, benutzt. Beeindruckend sind die Dachkonstruktion und die Glasmalereien.

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Alles geht einmal zu Ende. Nach über einem Monat in Wellington reisen wir nun weiter. Noch einen Übernachtungsstopp in Sydney und dann Richtung Südafrika.

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